INTERNATIONALER ADELSVERBAND International Association of Nobles Association Internationale de la Noblesse
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Wappenneustiftung, Wappenprüfungen, Wappenrecht

Grundlagen zum Wappenrecht der Wappenrolle
"Baron von Röhl zu Berlin" (WvR)

im Internationalen Adelsverband I.A.V.

 

§ 1

 

Grundsätzlich ist jede rechtsfähige Person berechtigt, ein eigenes Familienwappen zu führen bzw. neu anzunehmen.

Somit steht dieses Recht entgegen der langläufigen Meinung vieler traditioneller Wappenrollen Frauen wie Männern als jeweiligen Wappenstiftern gleichermaßen zu.

Das Recht an einem eigenen Wappen ist ein eigenständiges Rechtsobjekt des Privatrechts und beruht auf dem Gewohnheitsrecht, welches sich analog aus dem Namensrecht des § 12 BGB ableitet und von diesem ebenfalls unter den Ausschließlichkeitsschutz gestellt wird.

Aus diesem Grunde sind in die Wappenrolle "Baron von Röhl zu Berlin" auch weibliche
Antragsteller, sowie aus weiblichen Überlieferungslinien stammende Familienwappen gleichberechtig neben den männlichen Stammlinien eintragungsfähig. Hierbei wird lediglich auf die Einhaltung des Namensstammes des jeweiligen Wappenstifters ein besonderes Augenmerk gelegt.

 

§ 2

 

Die Annahme eines Familienwappens durch den Wappenstifter für sich und seine Nachkommen ist eine einseitige und mit Ausnahme des entsprechenden Wappenbildes nicht an eine bestimmte Form gebundene Rechtshandlung. Jedoch bedarf diese Annahme einer hinreichenden Publizität, um somit den vollen Schutz des BGB entfalten zu können. Dies geschieht in der Regel stets durch eine Eintragung in eine Wappenrolle. Hiermit wird aktenkundig die durch den Wappenstifter selbstbestimmte Kundgabe des eigenen Willens zur Führung eines eigenen Familienwappens nach außen hin öffentlich sichtbar erklärt und durch ein auszustellendes Wappendiplom datiert und schriftlich bestätigt.

 

§ 3

 

Das Wappendiplom bezeichnet das angenommene Familienwappen in heraldischer Hinsicht und beurkundet das hierin mithin eindeutig beschriebene Wappen als rechtmäßigen Namensbestandteil der dort genannten Führungsberechtigten. Dies stellt die Grundlage für einen umfassenden Schutz des genannten Familienwappens nach § 12 BGB dar.

Neben den bereits genannten Daten zum Wappenbild, dessen heraldischer Beschreibung und etwaiger Grundlagen, welche zur Annahme der im Wappen befindlichen Bildnisse geführt haben (sog. Wappenbegründung), sind im Wappendiplom auch eindeutig alle zukünftig führungsberechtigten Personen zu nennen. Ferner wird hier ebenfalls in geringfügiger Weise auf die Geschichte und Abstammung der jeweiligen Familie eingegangen, sowie der genaue Zeitpunkt der Wappenannahme genannt.

Das Wappendiplom stellt somit nicht nur die rechtliche Grundlage für den erweiterten Schutz des jeweiligen Familienwappens dar, sondern kann unter bestimmten Voraussetzungen auch von künstlerischer und kulturgeschichtlicher Bedeutung für die jeweilige Wappenfamilie sein.

Dies ist insbesondere bei altüberlieferten und bisher noch nicht einschlägig beurkundeten Traditionswappen der Fall.

 

§ 4

 

Auf Grundlage der erstellten Wappendiplome wird das hierin bezeichnete Familienwappen in die Wappenrolle "Baron von Röhl zu Berlin" (WvR) eingetragen.

Dies stellt eine Registrierung in eine öffentlich einsehbare Datei dar und führt somit zur gesetzlich geforderten öffentlichen Publizität des angenommenen oder altüberlieferten Familienwappens.

Der Text der Wappenregistrierung der WvR orientiert sich hierbei eng an den genannten Daten des jeweiligen Wappendiploms. Insbesondere wird hier jedoch auf das Datum der Wappenannahme, die Registrierungsnummer in der Wappenrolle, den Wappenstifter, den Kreis der Führungsberechtigten, sowie auf die heraldisch einwandfreie Beschreibung des jeweiligen Familienwappens eingegangen.

Somit wird dem geforderten Ausschließlichkeitsgrundsatz Rechnung getragen, wonach niemand ein Wappen annehmen oder führen darf, welches bereits durch eine andere Familie geführt wird oder einem bereits existierenden Wappen zum Verwechseln ähnlich sieht.

Die Führungsberechtigung an einem Familienwappen muß stets lückenlos nachgewiesen werden können, dies geschieht in der Regel durch Ausstellung eines Wappendiploms und anschließender Eintragung in eine Wappenrolle.

 

§ 5

 

In die Wappenrolle "Baron von Röhl zu Berlin" (WvR) können Wappen in weiblicher wie männlicher Abstammungslinie gleichberechtigt eingetragen werden. Grundlage bildet hierbei jeweils der gemeinsame Familienname, bzw. die namentliche Zugehörigkeit zur jeweiligen Familie nach den Maßgaben des geltenden Namensrechtes des § 12 BGB. Die Zugehörigkeit zur jeweiligen Wappenfamilie muß daher durch aussagekräftige Urkunden nachgewiesen werden können (z.B. Geburtsurkunden, Abstammungsurkunden). Eine schlichte Namensgleichheit führt nach dieser Grundlage somit nicht zur Berechtigung, ein bestimmtes Familienwappen zu führen.

 

§ 6

 

Die Voraussetzung für eine berechtigte Weitergabe des Familienwappens ist nach der hier vertretenen Rechtsauffassung zum einen an den Nachweis der genealogischen Abkömmlingsschaft vom jeweiligen Wappenstifter und zum anderen an die aktive Weiterführung des jeweiligen Wappennamens, auch als Teil eines Doppelnamens (Familienname des Wappenstifters = Name der wappenführenden Familie) gebunden.

 

§ 7

 

Das Wappen einer bereits ausgestorbenen, namensgleichen Familie kann ohne einen eindeutigen Nachweis der Zugehörigkeit zu eben dieser Familie nicht übernommen und in diese Wappenrolle eingetragen werden.

Derartige Wappen sind stets deutlich zu verändern und begründen somit eine Neuannahme nach dem dieser Wappenrolle zugrunde liegendem Wappenrecht.

 

§ 8

 

Wappen von sogenannten Wappenhandelsfirmen können nach einer eingehenden heraldischen Überprüfung und einer gegebenenfalls notwendigen Angleichung an die in dieser Wappenrolle zugrunde gelegten heraldischen Grundregeln ebenfalls in die Wappenrolle "Baron von Röhl zu Berlin" (WvR) eingetragen werden. Die vor genannten rechtlichen Grundsätze gelten hierbei analog.

 

§ 9

 

Die zur Eintragung eingereichten Wappen werden nach Rücksprache mit dem jeweiligen Antragsteller in verschiedene Abteilungen in dieser Wappenrolle eingetragen.

 

Die Abteilungen sind wie folgt aufgegliedert:

  1. Abteilung = neugestiftete Familienwappen
  2. Abteilung = Traditionswappen / Wappen des alten Adels
  3. Abteilung = Wappen des Neuen Adels
  4. Abteilung = Allianzwappen
  5. Abteilung = Firmen- und Komunalwappen
  6. Abteilung = Wappen von Wappenhandelsfirmen

 

Ein Rechtsanspruch des Antragstellers auf Eintragung in eine bestimmte Abteilung besteht jedoch nicht. Der Heroldsausschuß behält sich hierbei ausdrücklich das Recht vor, zur Eintragung eingereichte Wappen in die aus seiner Sicht passende Abteilung einzugliedern.

 

§ 10

 

Der Eintragung in die Wappenrolle "Baron von Röhl zu Berlin" (WvR) wird die Ausstellung eines diesbezüglichen Wappendiploms zu Grunde gelegt. Eintragungen ohne dieses urheberrechtlich geschütze und von Baron von Röhl persönlich gesiegelte Wappendiplom sind nicht zulässig.

 

 

 

 

© M. R. Baron v. Röhl, 18/5/2015

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