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Christusorden

Der „Christusorden“

An oberster Stelle der päpstlichen Ritterorden erscheint der „Christusorden“ („Ordine Supremo del Cristo“).
Er wurde am 14. August 1318 durch den König von Portugal begründet und von Papst Johannes XXII. (Jacques Duèse, 1316-1334) am 14. März 1319 kraft der Apostolischen Konstitution „Ad ea, ex quibus“ bestätigt.
Der neue Orden sollte an Stelle des von Papst Klemens V. (Bertrand de Got, 1305-1314) im Jahre 1312 aufgehobenen Templerordens treten. Doch schon 1499 wurden seine Mitglieder auf Geheiß Papst Alexanders VI. (Rodrigo da Borja, 1492-1503) von den feierlichen Ordensgelübden entbunden – bis dahin lebten die Ritter nach der Regel des heiligen Bernhard.

Der Orden verlor zur Gänze seinen monastischen Charakter und kam unter das direkte Patronat des Heiligen Stuhls. In der Folge teilte sich der Orden in einen päpstlichen und einen portugiesischen Zweig.
Noch im 17. Jahrhundert stellte der König von Portugal das Tragen von Ordensinsignien, die von päpstlicher Seite verliehen worden waren,
unter Strafe. Durch Papst Pius X. (Giuseppe Sarto, 1903-1914) wurde der Orden im Jahre 1905 einer Reform unterzogen.

Der Christusorden kennt nur eine Klasse und wird äußerst selten verliehen. Er war bis 1966 allein verdienstvollen katholischen Monarchen, Staatsoberhäuptern und besonders hohen Würdenträgern des Päpstlichen Hofs vorbehalten. Zwei der wenigen Ausnahmen, die von dieser Vorschrift gemacht wurden, waren die Verleihung an Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck (anlässlich der Beendigung des Kulturkampfes) und an den deutschen Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer.

Das feierliche Ordenszeichen besteht aus einer goldenen Kette, an dem, überhöht von einem Schild mit militärischen Trophäen und Krone, ein rotes lateinisches Kreuz mit einem daraufliegenden kleineren weißen Kreuz hängt. Dazu wird als Brustdekoration eine „Placca“ (Stern) getragen, die das von einem goldenen Lorbeerkranz umgebene Ordenskreuz zeigt. Die Uniform setzt sich aus einer roten geschlossenen Uniformjacke mit weißem goldbestickten Latz, weißem Kragen und ebensolchen Aufschlägen mit Goldstickerei, goldenen Epauletten, weißen Hosen mit Goldstreifen, weißen Seidenstrümpfen, schwarzen Schuhen mit goldenen Schnallen, einem Zweispitz mit weißem Federbesatz und päpstliche Kokarde sowie einem Degen zusammen.
Die Verleihung geschah, wenn sie in Rom stattfand, zumeist durch den Kardinalstaatssekretär.

Mit dem Motu Proprio „Equestres Ordines“ vom 28. April 1966 verfügte Papst Paul VI. (Giovanni Battista Montini, 1963-1978), dass der Orden nur noch an bekennende katholische Staatsoberhäupter zu verleihen sei.
Die Investitur habe in einer feierlichen religiösen Zeremonie in Anwesenheit des Papstes zu erfolgen; das Glaubensbekenntnis und ein Gelöbnis müssten abgelegt werden.

Orden vom Goldenen Sporn

Der „Orden vom Goldenen Sporn“

Der Ursprung des „Ordens vom Goldenen Sporn“ („Ordine dello Speron d’Oro“, auch „Milizia Aurata“ genannt) liegt im Dunkeln.
Der Legende nach soll Kaiser Konstantin der Große einen Ritterorden mit dem Namen „Goldene Miliz“ gegründet und Papst Silvester ihm die Regel des heiligen Basilius auferlegt haben. Für fast zweihunderte Jahre – von Pius IV. (Giovan Angelo de’ Medici, 1559-1565) bis Benedikt XIV. (Prospero Lambertini, 1740-1758) – war mit seiner Verleihung der Titel eines Lateranensischen Pfalzgrafen („Palatini et Aulae Nostrae Lateranensis Comes et Miles Nobilis“) gegeben. Einen gewissen Nobilitierungscharakter behielt er auch später noch bei. Die Milizia Aurata galt als päpstliche Würdigung der Verdienste bedeutsamer Personen aus der Welt der Künste. Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart, Christoph Willibald Gluck und Gaetano Donizetti gehörten ihm ebenso an wie der italienische Bildhauer Antonio Canova und der spanische Maler Luis de la Cruz.

Papst Gregor XVI. (Bartolomeo Alberto Mauro Cappellari, 1831-1846)
legte mit dem Breve „Cum hominum mentes“ vom 11. Oktober 1841 die Zusammenlegung dieses Ordens mit dem des heiligen Silvesters fest.
Pius X. nahm 1905 eine Reform vor und trennte die beiden Orden wieder voneinander. Er begrenzte die Zahl der Ordensträger auf hundert und schaffte alle mit der Auszeichnung verbundenen Nobilitierungsrechte definitiv ab. Paul VI. gab dem Orden eine besondere Exklusivität, indem
er ihn mit dem Apostolischen Schreiben „Equestres Ordines“ vom
15. April 1966 als Auszeichnung den christlichen Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehielt.

Das Abzeichen des Ordens besteht aus einem goldenen, gelb emaillierten Malteserkreuz mit dem Monogramm der Muttergottes („MA“),
unter dem sich ein goldener Sporn befindet; auf der Rückseite ist die Jahresangabe „MDCCCCV“ und die Inschrift „PIUS X RESTITUIT“ zu lesen. Die silberne Placca ist mit dem Ordenskreuz geschmückt.
Die Uniform besteht aus einem geschlossenen, doppelt geknöpften roten Rock mit schwarzem Samtkragen und schwarzen Ärmelaufschlägen mit Goldrand, goldenen Epauletten, schwarzer Hose, Zweispitz mit doppelter Goldbordur und päpstlicher Kokarde, einem Degen, der an einen rotdurchwirkten Gürtel hängt, und schwarzen Schuhen mit goldenen Sporen.

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