INTERNATIONALER ADELSVERBAND International Association of Nobles Association Internationale de la Noblesse
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Hofgesellschaften, Rangordnungen

Rangordnungen spielen innerhalb des Adels eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das hängt auch mit den alten Hofgesellschaften zusammen, die sowohl als politische als auch gesellschaftliche und kulturelle Zentren grosse Bedeutung hatten. Wer zu Hofe zugelassen wurde, brauchte hervorragende Umgangsformen und musste die höfische Etikette bis
ins Feinste beherrschen, weswegen die Hoffähigkeit noch einmal eine
ganz besondere Auszeichnung darstellte. Darüber hinaus waren die Hofgesellschaften ein Instrument, mit dem Herrscher ihre Macht sicherstellen konnten, indem sie auf den versammelten Adel Einfluss nahmen und ihn kontrollieren konnten.

Zugang und Stellung innerhalb der Hofgesellschaft regelte die "Hofrangordnung", deren Bedeutung für die damalige Zeit etwa mit einer Verfassungsurkunde heute vergleichbar ist. Zur Hofgesellschaft zugelassen wurde nur, wer "hoffähig" war. Die Rangordnung unterschied meist zehn bis zwölf Ränge, wobei in der Regel nur den obersten zwei bis sechs Rangklassen der Zugang zum Hof gewährt wurde.

Innerhalb der Hofgesellschaft eine wichtige Rolle zu spielen, hatte nicht nur angenehme Seiten. Vor allem brauchte man einen grossen Geldbeutel, weil das Leben am Hof mit hohen Ausgaben und Kosten verbunden war. Andererseits bot die Hofgesellschaft auch Aufstiegsmöglichkeiten, da sie der entscheidene Heiratsmarkt war.

Die Hofgesellschaften
Die Hofgesellschaft war nicht nur ein Instrument der sozialen Abgrenzung, sondern formte auch das Erscheinungsbild eines Hofes und eines Staates nach aussen. Je nachdem, wie die Hofgesellschaft auftrat, prägte sie das Bild eines ganzen Landes.
So war der Wiener Hof sehr exclusiv, wohingegen der Hof des Königreiches Württemberg als liberal galt. 
Keine Hofgesellschaften hatten in Deutschland lediglich die Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck, die im Rang souveräner Bundesstaaten
des Deutschen Reiches standen. 

 

Der Wiener Hof

Im 19. Jahrhundert besass der Wiener Hof der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie die höchste Exclüsivität.
Von den höheren Staatsbeamten und Offizieren erhielten nur diejenigen einen Zugang  zur engeren Hofgesellschaft des Wiener Hofes, die
16 adelige Vorfahren nachweisen konnten. Zweimal im Jahr wurden Hofbälle gefeiert, von denen der eine von allen Hoffähigen besucht werden konnte, während der andere der eigentlichen Hofgesellschaft vorbehalten war, d.h. hohen Würdenträgern und hohen Offizieren mit ihren Frauen.

Die anderen Höfe in Deutschland traten hinsichtlich ihrer Bedeutung und Exclusivität hinter dem Wiener Hof zurück.

 

Der Preußische Hof

Am preußischen Hof galt bis 1871 die Rangordnung aus dem Jahr 1713. Nach der Reichsgründung 1871 wurde eine umfangreiche Hofrangordnung erlassen, die im "Zeremonialbuch für den Königlich Preußischen Hof" fixiert war. Sie unterschied insgesamt 62 Rangstufen, angefangen beim Oberstkämmerer und endend bei den Leutnants.

 

Der Bayerische Hof

Der bayerische Hof kannte um 1900 nur drei Rangklassen.
Zur ersten Klasse gehörten die Kronbeamten, die Oberhäupter und die Mitglieder der standesherrlichen fürstlichen Familien, die Oberhäupter
und Mitglieder der standesherrlichen gräflichen Familien, die obersten Hofchargen, die Staatsminister, der Generalkapitän der Leibgarde des Hofes und die Erzbischöfe.

 

Der Württembergische und der Sächsische Hof
Das relativ liberale Königreich Württemberg kannte keine besondere Hofrangordnung mehr. Sämtliche Hofbeamten hatten Zugang zum Hof und waren in einer "Rangordnung der königlichen Diener und Beamten" erfasst und eingereiht.
Recht differenziert ging es am Sächsischen Hot zu, wo es fünf Rangklassen mit insgesamt über 200 Abstufungen gab.

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