INTERNATIONALER ADELSVERBAND International Association of Nobles Association Internationale de la Noblesse
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Faszination und Merkmale des Adels

Faszination Adel

 

Es ist wohl die Mischung aus gesellschaftlicher Präsenz und politischer Bedeutungslosigkeit, aus Glanz und Elend, aus Fremdheit und Vertrautheit, aus Besonderheit und Alltäglichkeit, die uns bis heute noch innehalten und die Adeligen und ihr Leben bestaunen lässt.
Ein Leben, das von Glamour, von glücklichen und traurigen Ereignissen überfüllt zu sein scheint.

Berühren uns nicht die Schlagzeilen über die Schicksalsschläge, über ein tragisches und/oder schillerndes Leben, über Elend und Tod bei Adeligen ?
 

Wenn es um den Adel geht, sehen wir ein Bild, wie es  uns von den Medien vermittelt wird. Aber dennoch fragen wir uns:
was spielt sich da ab? welche eigentümlichen Gesetzmässigkeiten herrschen vor? welche Geschichte steht hinter den Adeligen?


Der europäische Adel strahlt eine grosse Faszination aus, auch wenn die adeligen Welt in Europa mit der Katastrophe des Ersten Weltkrieges
(1914 – 1918) zugrunde ging. Bis zum Ersten Weltkrieg besassen die Adeligen rechtlich abgesicherte Vormachtsstellungen in Deutschland
und Österreich, die ihnen z.B. Steuerfreiheit und politischen Einfluss einräumten. Der Adel als Stand war eine der wesentlichen Stützen der Monarchien.
Mit dem Abdanken Kaiser Wilhelms II. im Jahr 1918 brach für den Adel in Deutschland eine neue Zeit heran. In der Weimarer Republik verlor er seine Vorrechte und wurde 1919 offiziell als rechtlich privilegierte , gesellschaftliche Gruppe abgeschafft. Dennoch nehmen die Adeligen bis heute in vielerlei Hinsicht eine besondere Rolle ein. Die Berichte über den deutschen und internationalen Adel füllen nicht zuletzt in ausgeprägtem Maße die Klatschspalten der Regenbogenpresse und interessieren das breite Publikum.

Was ist es, das den Adel so besonders macht – früher wie heute.

 

Zum Adeligen wurde und wird man durch Geburt. Das war früher so und gilt auch noch für die Gegenwart.
Von dieser Regel gibt es heute aber eine Ausnahme:  eine bürgerliche Frau, die einen Adeligen heiratet, wird in der Regel ebenso wie die aus dieser Ehe hervorgehenden Kinder in den adeligen Familienverband aufgenommen. So sind die adelsrechtlichen Vorstellungen.

Alle anderen Fälle wie Adoption, Titelkauf und die Heirat eines Bürgerlichen mit einer Adeligen bei Annahme des adeligen Namens
mögen zwar namensrechtlich zum Erfolg führen, garantieren aber nicht, dass man von den Adelsfamilien als Adeliger anerkannt wird.

Früher musste man seine adelige Herkunft durch eine Ahnenprobe beweisen, die vier adelige Grosseltern, manchmal auch acht adelige Urgrosseltern oder sogar 16 adelige Ururgrosseltern verlangte.
Insoweit ist es ein wesentliches Charakteristikum des Adels, das dieser bemüht war und auch teilweise noch heute ist, sich über Herkunft, Heirat und Nachkommen von anderen gesellschaftlichen Gruppen abzugrenzen.

 

Als Merkmal des Adels galten darüber hinaus bestimmte Privilegien, also Vorrechte. So genoss der Adel in Deutschland bis 1918 häufig Steuerfreiheit und einen besonderen Gerichtsstand. Er übte bis 1848, teilweise auch bis 1918, die niedere Gerichtsbarkeit auf seinen Gütern aus. Und das Bewusstsein, in der Vergangenheit einem Herrschaftsstand angehört zu haben, ist für die adelige Selbstwahrnehmung bis heute nicht unwichtig. Das Wissen, früher über Land und Leute geherrscht zu haben, trägt bis heute zu einem ganz eigenen Selbstbewusstsein unter den Adeligen bei.

Ein weiteres Merkmal des Adels besteht darin, dass dieser Stand relativ früh einen Tugendkatalog entwickelte, der sich am Rittertum orientierte. Ritterliches und adeliges Verhalten sollten geprägt sein durch Fairness, Höflichkeit, Selbstbeherrschung und Zurückhaltung. Dabei gab es auch ein adeliges Frauenideal, nach dem das weibliche Geschlecht über eine gewisse Bildung, aber nicht über Gelehrsamkeit verfügen sollte.

Gesellschaftssystemen, in denen der Adel die Führungspositionen besetzt, wird nachgesagt, dass das Leistungsprinzip teilweise zu Gunsten des Erbprinzips ausser Kraft gesetzt wird. Gesellschaftliche Führungspositionen in der Verwaltung und Kirche sowie beim Militär wurden nicht aufgrund von Leistung, sondern der Herkunft wegen vergeben.
In Preußen zum Beispiel dominierte der Adel viele Führungspositionen
im Gesellschaftssystem.

Früher war es deswegen üblich, dass der adelige Nachwuchs eigene Hauslehrer hatte, denn soziale Abgrenzung, die Vermittlung von Traditionsbewusstsein und Charakterbildung galten mehr als eine breit gefächerte Ausbildung.
Dem Adel früher wurde sogar einen gewisse Bildungsfeindlichkeit nachgesagt.
In der Gegenwart  ist es aber selbstverständlich, dass Adelige eine fundierte Schul- und Berufsbildung haben, wobei sich gleichzeitig allerdings klassische Erziehungsideale halten konnten. Auch dieses mag dem Auftreten mancher Adeliger in der heutigen Zeit eine besondere
Aura zu verleihen.

 

Fazit:
Mit dem Abdanken des Kaisers 1918 hat der deutsche Adel seine gesetzlich verankerten Vorrechte verloren. Bisweilen wird daraus gefolgert, es gebe in Deutschland keinen richtigen Adel mehr, sondern höchstens noch einen historischen Adel bzw. eine Gruppe adeliger Namensträger.
Doch diese Einwände sind theoretischer Natur. Sowohl in der Eigenwahrnehmung des Adels als auch aus der Perspektive der „Bürgerlichen“, gibt es durchaus noch so etwas wie Adel.
Woher dieses Bewusstsein kommt, ist schwer auszumachen.
Eine wesentliche Rolle dürfte aber die Tradition, das Inszenieren von gesellschaftlichen Ereignissen (Hochzeiten), der Land- und Grundbesitz, das Auftreten und nicht zuletzt Schlösser und Burgen, spielen.

 

 

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