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Adelsgesellschaften Teil 1

Abgrenzung und Einordnung des Begriffs „Adelsgesellschaft“

Adelsgesellschaften als Besonderheit des Heiligen Römischen Reiches

In der angelsächsischen Literatur wurde eine Systematik der westeuropäischen Adelsvereinigungen erarbeitet. Hier unterschied man grob zwischen  „Echte Orden (true orders)“, die von einem Monarchen oder Fürsten initiiert wurden und „Pseudoorden (pseudo orders)“, bei denen die Initiative zum Zusammenschluss von den Mitgliedern ausging, die sich aber dennoch, mit oder ohne Eid, einem Förderer unterstellten.

Bei dem Versuch, diese Systematik für die Erstellung eines Repertoriums zur Klassifizierung der deutschen Adelsgesellschaften heranzuziehen, fanden man diese Klassifikation nicht praktikabel, da sie dem „…schillernden und wandelbaren Charakter…“ der beobachteten Gesellschaften nicht gerecht wurde. Als schillernd bezeichnen man zum Beispiel die Gesellschaft „St. Antonius (Kleve)“, die eine Gebetsverbrüderung, ein Hoforden und Förderer des Antoniterordens  und schließlich eine Schützenbruderschaft gewesen ist. Als wandelbar bezeichnete man  den „Falken“, der sich aus einer an politischen Zielen orientierten Vereinigung zu einer Turniergesellschaft, oder den „Drachen“, der sich vom Hoforden zum Ehrenzeichen gewandelt hatte.
Man vermutet, dass solche genossenschaftlichen Vereinigungen im Spätmittelalter in Deutschland, im Vergleich zu anderen Regionen Europas, besonders häufig anzutreffen waren, weil sich hier kein an einem einzelnen Monarchen ausgerichteter Zentralstaat ausgebildet hatte.
Man konnte 92 Gesellschaften, die hinsichtlich ihrer Struktur (Eid, Statuten, genossenschaftliche Organisation …) Gemeinsamkeiten aufwiesen, identifizieren. Angesichts der mageren Überlieferung wurde angenommen, dennoch nur einen Bruchteil der tatsächlichen Gesellschaften erfasst zu haben.

Der römisch-deutsche König hatte, im Gegensatz zu den Königen von England, Frankreich oder Spanien, keine eigene Gesellschaft.
Die Gesellschaften, in denen deutsche Könige anzutreffen sind, waren Gesellschaften ihrer Stammherrschaften. Der „Drache“ war ungarisch,
der „Adler“ österreichisch, und „Tusin“ böhmisch.
Die deutschen Kaiser und Könige betrieben eine flexible Politik im Spannungsfeld Kaiser/König–Fürsten–Adel–Städte, die vom generellen Verbot von Adelsgesellschaften in der Goldenen Bulle Karls IV. 1356, über punktuelle Verbote, bis zur Billigung und Förderung durch König Sigmund 1422/1431 reichte. Friedrich III. verfolgte eine opportunistische Politik,
die sowohl Verbot als auch Förderung beinhaltete. Sein Sohn Maximilian betrieb eine aktive Förderung, um ein königs-/kaisertreues Gegengewicht gegen die Fürsten zu fördern.

Konstituierende Elemente der Adelsgesellschaften

Auf festen Regeln und Gebräuchen beruhende und genossenschaftlich organisierte Verbindungen gab es bereits in anderen Ausprägungen, zum Beispiel Gilden und Zünfte, oder unter reisenden Kaufleuten, Studenten und Klerikern. Wichtig dabei – und im mittelalterlichen Denken fest verankert – war die Bedeutung der Form. Das heißt: rechtssymbolische Handlungen (zum Beispiel Eid oder gemeinsames Mahl), religiöse Übungen (gemeinsames Gebet oder Messen), regelmäßige Versammlungen und
die Verabredung gemeinsamer Erkennungszeichen.

So finden sich auch bei den Adelsgesellschaften Statuten, in denen ein Name festgelegt wurde, auf welche Dauer die Gesellschaft angelegt war, ob sie von einem oder mehreren Hauptleuten oder so genannten Königen geführt wurde, wo sie sich treffen wollte, welchem Heiligen als Patron sie sich unterstellte und zu welchem Zweck sie zusammenkam, wer zur Gemeinschaft gehörte und wie Beitritt und Austritt geregelt war, welchen Regeln und Pflichten sich die Genossen unterwarfen und welche Sanktionen bei Verstößen gegen diese Regeln gelten sollten.
Die einzelnen Gesellschaften unterschieden sich aber in ihren Zielsetzungen und in der Ausgestaltung ihres Zusammenlebens und in
den Details, wie dies alles geregelt wurde. Der heutige Kenntnisstand darüber ist sehr unterschiedlich; manche Gesellschaften sind heute nur durch Erwähnungen in einzelnen Urkunden bekannt, sehr oft im Zusammenhang mit Schiedssprüchen in (aus heutiger Sicht) zivilrechtlichen Angelegenheiten. Es gab aber konstituierende Elemente, die allen Gesellschaften gemeinsam waren und die den besonderen Charakter der Gesellschaften ausmachten.

Der Eid

In der Art des Eides lag der maßgebliche Unterschied zwischen den Hoforden und den Genossenschaften. Bei den Hoforden war es ein Huldigungs- oder Gefolgschaftseid auf den Herrn beziehungsweise den Gründer und die von ihm gesetzten Statuten.
Bei den Genossenschaften stand die Betonung des „wir“ im Vordergrund: „…wir die Gesellen [Name der Gesellschaft], die iczunt sint oder hernach werden mogen, geloben […] in guter Truwen an Eydestadt gute Gesellen zu syn und die Gesellschaft zuhalten und unser eyner den andern zu verantworten […]“. Diese Eidesformel wurde oft bei den regelmäßigen Treffen erneuert und war von jedem Neumitglied zu sprechen.
Durch die Wiederholung der Eidesformel bekam die durch den beschworenen Vertrag gesetzte Ordnung eine besondere Bedeutung.
Es handelte sich um „gewillkürtes Recht“, das heißt, es wurde mit dem Willen aller Beteiligten eine eigene Friedens- und Rechtsordnung geschaffen, die durch eine eigene Gerichtsbarkeit gesichert und notfalls nach außen verteidigt wurde.

Die „Geselschaff van sent Joeris“ vom 15. Juli 1375, die am Mittelrhein, Niederrhein und in der Eifel angesiedelt war, hatte neben der allgemeinen Organisation (genossenschaftlicher Eid, Friedensgebot und interne Gerichtsbarkeit, Kapitel, Rat und Hauptmann durch Wahl, Kassenwesen, einheitliche Röcke) ausführliche Regelungen über Fehdehilfe, Verhalten
im Krieg, Umgang mit Gefangenen und Verteilung der Kriegsbeute.
Die Organisation und die Befehlsstruktur im Kampfesfall ähnelten den Regeln der turnierenden Gesellschaften für den Kampf zwischen den Schranken und waren auf eine schnelle, schlagkräftige Reaktion im Krisenfall ausgelegt. Die Begründung der Gesellschaft war an die Präambeln der Landfriedensbündnisse angelehnt, zum Nutzen von Land und Leuten. Es wurden nicht nur der eigene Stand, sondern auch Kaufleute, Bauern und Pilger, Geistliche und Laien unter Schutz genommen. Es handelte sich also um die „Anmaßung“ eines öffentlichen Gewaltmonopols. Deshalb ließ Karl IV. am 22. Oktober 1375 die Gesellschaft verbieten, da sie „wider Gott, Recht, Ehre und kaiserliche Gesetze sei“. Bemerkenswert ist aber, dass sie am 12. September 1378 noch existierte und auf regionaler Ebene akzeptiert wurde, als sie in einem Bündnis zwischen Herzog Wilhelm von Jülich und Geldern, Wilhelm von Jülich, Graf von Berg und Graf Adolf von Kleve von letzterem als Genossen ausgenommen wurde.

Der genossenschaftliche Eid stand somit im Gegensatz zu den Landfriedensordnungen mit Kaiser, Städten und mächtiger werdenden Territorialfürsten als Vertragspartner. Er stellte das von diesen beanspruchte Gewaltmonopol zur Durchsetzung der Landfrieden in Frage. In Landfriedensordnungen der Zeit wurden Gesellschaften daher oft ohne konkrete Namensnennung als „böse Gesellschaften“ allgemein ausgenommen. Die Landfrieden wurden als Gegenpart zu den Gesellschaften deshalb ebenfalls mit einem verpflichtenden Eid ausgestattet, samt der zusätzlichen Forderung, dass die Bündnispartner auch ihre Diener und Mannen anzuhalten hätten, gegebenenfalls aus Gesellschaften auszutreten.

In den meisten Eiden der Gesellschaften war der König oder Kaiser ausdrücklich ausgenommen, das heißt, es bestand keine Beistandspflicht, wenn diese gegen den Monarchen gerichtet gewesen wäre.
Der eigene Lehnsherr wurde ebenfalls oft aus dem Eid ausgenommen.

Dies führte zu einer Ambivalenz der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gegenüber den Adelsgesellschaften, die sich in Verboten solcher Gesellschaften einerseits, in ihrer aktiven Förderung
als Machtinstrument gegen die Fürsten andererseits niederschlug.
Hierauf wird weiter unten im Rahmen der geschichtlichen Einordnung vertiefend eingegangen.

Religiöser Aspekt der Gesellschaften

Nicht ausschließlich, aber mehrheitlich stellten sich die Gesellschaften unter das Patronat eines oder mehrerer Heiliger. Toten- oder Gedächtnisstiftungen waren ebenfalls oft, aber auch nicht ausschließlich Bestandteil der Einigungen. Hierzu trafen sich die Gesellen an einem festgelegten geistlichen Sitz. Dies konnte ein Kloster oder eine bestimmte Kirche sein. Oft wurde ein eigener Altar oder eine besondere Seitenkapelle gestiftet. Diese dienten der Aufnahme der Totenschilde. Noch heute sichtbare Beispiele sind das Heilig-Geist-Stift in Heidelberg für den „Pelikan“ und „Esel“, oder die St. Gumpertus-Kirche in Ansbach für den fränkischen Teil der „Schwanengesellschaft“. Bußen wurden oft mit der Verpflichtung zur Stiftung von Messen belegt.

Im Bundbrief der „Geselschaft vom Aingehürn“ heißt es:

„In dem Namen Gotes und in den Ern Marie, Gottes Mutter, unsser lieben Frawen, und aller lieben Heiligen und umb gemeynes Frides, Schuczs und Schirms unnser und der unnsern und sunder, das wir desterbas widergesteen und uns ausgehalltten und dem heiligen Christenglauben gehelffen mögen wider die Keczer und unglawbigen, die man nennet die Hussen.“

Das religiöse Engagement beschränkte sich nicht auf den Kampf gegen die Hussiten; umfangreiche Begängnisse mit Vigilien und jeweils 24 Seelenmessen für jeden verstorbenen Gesellen waren in den Statuten festgelegt und zeugen von einer gelebten Frömmigkeit. Die Gesellen versicherten sich hiermit eine gegenseitige Solidarität, die über den Tod hinausging.

Es gab Vereinigungen, welche sich gleichzeitig als Bruderschaft und Gesellschaft verstanden, so die „Bruderschafft und ritterliche Geselschaft […] zu Lobe […] besonder sente Huprichcz“. Die Statuten trennten klar den bruderschaftlichen und den genossenschaftlichen Teil. Der bruderschaftliche Teil beschäftigte sich mit dem im Prämonstratenserkloster Sayn zelebrierten christlichen Kult, der genossenschaftliche Teil bezog sich auf die bereits bekannten Funktionen, wie Organisation, innere und äußere Friedenswahrung. Die Grafen von Sayn hatten als Teil eines Vierergremiums ein Vorschlagsrecht für den König der Gesellschaft, waren aber ansonsten unter den Gesellen Gleiche unter Gleichen. Die Gesellschaft stellte somit einen Prestige- und Machtfaktor für das Grafenhaus dar. Aber auch die Gesellen profitierten von dem besonderen Ansehen und der gegenseitigen Absicherung im Konfliktfall, sowohl außerhalb wie auch innerhalb der Gesellschaft. Im religiösen Sinne wurden das prächtige Zeremoniell und der herausragende Rahmen des Klosters als besonders segensreich empfunden. Durch die Stiftung von Messen und Vigilien sowie die Bestellung, Unterbringung und Versorgung von 20 zusätzlichen Priestern für die jährlich stattfindende Hubertusmesse trat die Gesellschaft als Förderer des Klosters auf.

Ihre besondere Frömmigkeit brachte die „Geselscap van den Rade“ dadurch zum Ausdruck, dass sie ihren Patronatsheiligen Sankt Georg nicht als glänzenden Drachentöter verehrte, sondern mit dem Symbol seines Martyriums.

Auch bei der „Geselschafft des Aingehörns undt der Junkhfrauen“ brachte die Namenswahl den besonderen Anspruch an ein „reines“ Leben zum Ausdruck. Der Jungfrau Maria als Patronin wird als Sinnbild der jungfräulichen Reinheit, aber auch eines beschaulichen, der Versuchung abholden Lebenswandels das dies symbolisierende Einhorn vorangestellt. Die Statuen legten fest, dass die Gesellen sich gegenseitig daran hindern sollten „unredliche Sachen undt Geschäfft“ zu machen. Eingeleitet wurden die Statuten mit der Forderung „an den vier unserer Frauen Tag“ ein Hochamt singen zu lassen. Für ein verstorbenes Mitglied sollte jeder der Gesellen für diesen 30 Messen lesen lassen.

Geselligkeit als Teil des Gesellschaftslebens

In der Regel sahen die Statuten einen jährlichen Hoftag vor. Zumeist fanden dabei die Kapitelversammlungen statt, mit Beratungen über Neuaufnahmen, Erneuerung des Gesellschaftseides und den weiteren Gesellschaftsbelangen. Bei Bedarf wurden die Statuten angepasst. Anschließend wurde mindestens ein gemeinsames Mahl begangen, bei den größeren Gesellschaften auch oft ein Turnier abgehalten. Die Gesellen waren dabei angehalten, eine oft vorgegebene Anzahl von Damen zu diesen Tagen mitzubringen, manchmal mit der konkreten Vorgabe, dass diese im heiratsfähigen Alter sein sollten. Einige Gesellschaften, wie der „Drache“, oder der „Schwan“ ließen Frauen zur Gesellschaft zu.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl wurde in den meisten Fällen durch das Führen eines gemeinsamen Abzeichens ausgedrückt. Auch das Tragen einheitlicher Kleidung stellte ein Zusammengehörigkeitsgefühl her. So wie die Fürsten auf ihren Festen ihre Gefolgschaft zu repräsentativen Zwecken in einheitlichen Farben auftreten ließen, taten es ihnen die Gesellschaften hierin gleich, um ebenfalls nach außen ihre Geschlossenheit zu demonstrieren. Das Abzeichen wurde oft auch auf den Epitaphen abgebildet und sollte so die Gesellen daran erinnern, dass die Gemeinschaft im Sinne des mittelalterlichen Memorialwesens auf ewig angelegt war. Die Totenbegängnisse wurden deshalb ebenfalls mit einem gemeinsamen Mahl abgeschlossen.

Die Solidarität unter den Genossen wurde auch dadurch geübt, dass Streitigkeiten vor einem gemeinsamen Schiedsgericht geschlichtet werden sollten. Darüber hinaus wurde die Gemeinschaft unter den Genossen auch auf andere Weise gefördert. Die „Sichel“ hatte Vereinbarungen, dass die Genossen jenen unter ihnen, die sich kein eigenes Schlacht- oder Turnierross leisten konnten, eines der ihren zu leihen hätten. Auch bei anderen Gesellschaften fanden sich Regelungen, wie unverschuldet verarmte Genossen zu unterstützen seien. In Zeiten, in denen die wirtschaftliche Situation mancher Adeliger sie in Versuchung brachte, sich auf Kosten anderer, selbst Standesgenossen, zu bereichern, war dies, in Kombination mit der internen Friedenspflicht, ein wichtiges Regulativ.

Die Gesellschaft bot den Niederadeligen die Gelegenheit, ihren Standesanspruch nach außen zu dokumentieren. Auf seiner Burg standen dem Adeligen, im Gegensatz zu den Fürsten, keine Möglichkeiten zur herrschaftlichen Repräsentation zur Verfügung. Da der Anspruch auf eine gesellschaftliche Führungsrolle nie aufgegeben wurde, musste eine neue, dem Adel angemessene Bühne zur Präsentation dieses Anspruchs geschaffen werden. Als gemeinsame Gesellschaftsleistung war dies möglich. Den letzten Höhepunkt dieser ständischen Repräsentation stellten die Vier-Lande-Turniere des letzten Viertels des 15. Jahrhunderts dar. Den äußeren Rahmen für eine solche Präsentation bildete die Stadt.

Eine weitere Form der Selbstdarstellung waren die vielfältigen Wappen- und Turnierbücher. Die Adeligen konnten sich darin als Teil einer weit angelegten Gemeinschaft sehen. Vor allem die Turnierbücher stellten eine – oft fiktive – Geschichtstradition her, die die Standesmäßigkeit der Familien bis in weit zurückreichende Generationen belegen sollte. So stellte Georg Rüxner in seinem berühmten Turnierbuch eine Reihe von 36 Turnieren auf, die bis zu einem imaginären Turnier im Jahr 938 in Magdeburg zurückreichte. So können diese Bücher zwar für zeitgenössische Zustände als mehr oder minder zuverlässige Quellen über die Zugehörigkeit von Familien zu Adelsgesellschaften herangezogen werden, ihre Angaben über die Vergangenheit sind aber als Fiktion zu betrachten. Die Gesellschaften unterhielten auch eigene Persevanten, die solche Aufzeichnungen vornahmen, so zum Beispiel Hans Ingeram für die „Eselsgesellschaft“.

Gesellschaftliche Einordnung der Adelsgesellschaften

Der niedere Adel begann im späten Mittelalter seine angestammte Rolle als Herrschaftsträger zu verlieren, die er als Inhaber der Gewalthoheit vor Ort und als Monopolist überlegener Waffentechnik innegehabt hatte.
Er wurde daher für die aufstrebenden Territorialherren immer entbehrlicher und suchte deshalb nach neuen Formen der Absicherung.
Er tat dies – wo immer möglich – in der Form egalitärer Schwurvereinigungen. Ein Erklärungsansatz für das Rekrutierungspotential solcher Vereinigungen ist, dass sich zunächst meist aus Schwaben stammende Niederadelige, die sich in Italien als Condottieri verdingt hatten, bei ihrer Rückkehr in den sechziger Jahren des 14. Jahrhunderts,
zu Gesellschaften zusammenschlossen. Einige wenige Adelsgesellschaften existierten aber schon vorher, und das genossenschaftliche Prinzip war eine allgemein anerkannte Organisationsform.

Einige Fürsten gründeten Gesellschaften zur Integration ihres landsässigen Adels. Diese Gesellschaften waren zwar im Verhältnis der Gesellen untereinander genossenschaftlich organisiert, glichen aber in der gemeinsamen Orientierung auf einen Fürsten mehr den hierarchisch ausgerichteten Ritter- und Hoforden. Die fürstlichen Gesellschaften waren in der Regel auf Dauer angelegt, während die genossenschaftlichen Vereinigungen des Niederadels zumeist für einen befristeten Zeitraum geschlossen wurden. Durch Verlängerungen konnten aber auch diese eine sehr lange Dauer erreichen. Während im 14. Jahrhundert beim Niederadel noch kriegerische, aus politischer Opportunität begründete kurzfristige Bündnisse vorherrschten, stand im 15. Jahrhundert die soziale Standesvertretung in längerfristigen Vereinigungen im Mittelpunkt.

weiter siehe Teil 2

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